Musketenkugeln und Bleifunde - Metalldetektor BodenfundeMusketenkugeln und Bleifunde - ein ganz kleiner Exkurs zu diesem Thema! Die hier gezeigten Musketenkugeln und Bleistücke sind Bodenfunde vom selben Feld. Die Muskete gibt es seit Ende des 16. Jahrhunderts und wurde im 18. Jahrhundert zur Hauptwaffe der Fußtruppen, den sogenannten Musketieren. Die Kugel für die Muskete ist tatsächlich eine Kugel. Da die Muskete ein Vorderlader ist hat diese Form des Geschosses den Vorteil, da es beim Ladevorgang nicht verkanntet. Die auf dem Feld gefundenen Musketenkugeln haben einen Durchmesser von ca. 7 - 12 und 19mm. Das Gewicht der Kugeln liegt bei 7mm = 3gr 12mm = 12gr 19mm = 26gr Die Gewichtsangaben schwanken, da über die Jhd. durch Abrieb an der Kugel sich das Gewicht verändert, dies aber nur minimal. Die abgebildeten Musketenkugel stammen mit Wahrscheinlichkeit aus dem 17./18. Jhd. Fundstücke aus Blei Bei der Detektion des Feldes kamen vereinzelt Bleistücke unterschiedlicher Größe zum Vorschein. Mit der Fragestellung "wie diese Stücke auf das Feld kamen" entstand als aller erstes der Verdacht von Resten einer Baustelle. Die Überesten stammten aber nicht von einem Walzbleistück (Dächer). Ein recht unförmiges, massives Stück Blei und kleinere Gussstücke wurden ausgegraben und leicht gereinigt. Verglichen mit den Fundstücken die auf einem Schlachtfeld bei Lützen gefunden wurden, ist davon auszugehen das diese Bleistücke die Überreste zum herstellen von Musketenkugeln sind. (siehe Schlachtfeldarchäologie in Lützen) Man kann davon ausgehen, dass generell eine Kugelzange oder eine Gussform (siehe unteren Bilder) für Kugel mitgeführt wurden um evtl. Engpässe bei der Munitionsbeschaffung zu überbrücken. So konnten sich die Soldaten an einem einfachen Lagerfeuer ihre Kugeln selbst herstellen . Gussform für Pistolenkugeln; Kupferlegierung; 2,5 x 1,9 x 1,3 cm; Kaliber 13 cm (siehe Schlachtfeldarchäologie in Lützen) Gruß, RREcht guter Beitrag. :thumbsup: Schon wieder was neues dazu gelernt (lachen) Ja gebe ich dir Recht man lernt nie aus 8o 8o . Klasse Beitrag von R. R. .Danke fürs zeigen :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: Nicht immer ist die Musketenkugel ein Hinweis auf ein Schlachtfeld, oft handelt es sich um Hinterlassenschaften der Jäger. Nicht immer ist die Musketenkugel ein Hinweis auf ein Schlachtfeld, oft handelt es sich um Hinterlassenschaften der Jäger. Das ist Richtig... in diesem Fall geht es auch nicht um ein Schlachtfeld, sondern um einen Lagerplatz von Truppen (Sachsen) die auf dem Areal ihr Lager hatten. Die Beifunde wie Knöpfe, Münzen und Schnallen lassen darauf schließen. Für ein Gefecht sind das zu wenig Kugeln auf 26000 qm². Gruß, RR Hi ! Ich hab auf einer Wiese und Acker diese Blei Geschosse gefunden, dort stand im Dreißigjährigen Krieg ein Dorf. Ich hab ca. 20 Kugeln gefunden . Kann es sein das es aus dem 16 Jahr. stammt und aus welcher Waffe wurden sie gefeuert. Hallo Jogi , Das Glaube ich nicht das die so Alt sind , der Form nach Tippe ich darauf das die so um das Jahr 1900 abgefeuert worden sind . Sorry Bis dann, Lutz ah ok danke ,also hab da eine Menge gefunden Moin, hast Du denn schon das Kaliber und Gewicht bestimmen können? Denke auch das die eher aus jüngerer Zeit stammen. Bei näherem hinschauen erkennt man ja auch den Rand der Hülse, Kaliber dürfte über 9mm liegen. Jogi, guck mal ob Du hier was passendes findest! http://bleigeschosse.dmon.com/ Sehr schön danke Hier gibt es für alles ein Lösung... thinking Leider keine Hochprozentige beer Was für ein geiles Forum vain :thumbsup: Diesen Beitrag im Sondengänger und Detektor-Forum weiterlesen: Musketenkugeln und Bleifunde |
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