Eure Meinung zur DSU - Metalldetektor Gesetze

Hallo liebe Forenmitglieder! Die DSU ist im Vormarsch und gewinnt immer mehr Mitglieder. Ich möchte heute mal eure Meinung zur DSU wissen. Hier könnt Ihr euch informieren und teilt uns dann bitte eure Meinung mit. http://dsu-online.de/ LG CD

Ich habe gestern mit dem Axel Thiel telefoniert und ich erfuhr von ihm das jetzt schon die Mitgliederzahl im dreistelligem Bereich ist. Informiert euch mal über die DSU dsu-online.de/ und laßt uns an eure Meinung teilhaben! LG CD

Hier mal meine ganz Persönliche Meinung ! Ich weis noch nicht genau was die DSU ist ( sicher in groben Zügen ist mir das schon bekannt ) und auch die Erfolge die sie verzeichnet sind beachtlich ! Doch ich persönlich kann mich noch nicht mit der DSU Identifizieren , Aber und das ist ihr großes Plus , die DSU ist im Moment die einzige Organisation / Verein der die Interessen der Sondler mit einer gewissen kraft vertritt und vertreten kann. Mit wie viel Karft oder Macht sie unsere Interessen vertreten kann ist abhäng von der Anzahl der Mitglieder. Über kurz oder lang werde ich der DSU beitreten, und das ist eigentlich das einzige das ich jedem empfehlen kann der möchte das das Sondeln auch weiterhin sein Hobby bleiben soll. Aber vorher werde ich mich noch genau mit der DSU auseinandersetzen ! Bis dann, Lutz

Ich bin Mitglied bei der DSU. Finde die super. Was die schon erreicht haben ist Klasse. Ich habe auch immer einen Flyer dabei, und habe auch schon einen an neugierige Leute beim Sondeln verteilt. Ingesamt finde ich die Organisation in Ordnung. Grüße aus dem Allgäu

Moin, Moin, ich muss Lutz da eigentlich recht geben. Richtig identifizieren kann ich mich noch nicht mit der DSU, allerdings es gibt nichts vergleichbares als Interessenvertreter der Sondengänger. Es gibt wie so immer Kollegen die dafür sind und kräftig die Werbetrommel schlagen. Aber auch die total dagegen sind. Für mich persönlich habe ich noch keine Entscheidung getroffen. Doch wie und wann ich mich dafür entscheide, das kann ich noch nicht sagen. Allerdings glaube ich das es auf lange Sicht gesehen, darauf hinaus läuft der DSU bei zu treten.

Ich bin mir nicht sicher welchen Sinn eine Mitgliedschaft bei der DSU haben soll. Für 5 Euro im Monat bin ich dann Mitglied und die DSU vertritt dafür meine Interessen !? Grundsätzlich vertrete ich meine Interessen selbst. Wenn ich durch das Sondengehen / mein Verhalten mit dem Gesetz in Konflikt kommen sollte, wird mir die DSU nicht helfen können, da diese Gemeinschaft hier in Niedersachsen keinen Einfluss hat. Also, Genehmigung besorgen, statt einen Anwalt. Mr. Gold hat dazu einen sehr informativen Beitrag gepostet:DSU erzielt hervorragenden Erfolg vor Gericht Ich kann jedem Sondler nur empfehlen sich wenigstens Ansatzweise mal mit der Gesetzeslage für sein Bundesland auseinanderzusetzen. Letztendlich schützt weder der Mitgliedsausweis noch der Flyer vor Strafe nicht. Gruß, RR

Im Prinzip kann ich dir nur Zustimmen RR , Doch ich sehe noch was ganz anderes , anleine kann man keinen Einfluss auf Gesetze und Verordnungen nehmen . Erst eine Gemeinschaft können Einfluss ausüben , und bis jetzt sieht es bei den Sondengängern eher mau aus was eine Vertretung in diesen Gremien angeht. Für uns beide ist die Vertretung vor Gericht eher Nebensächlich und würde wohl nie gebraucht werden , da wir beide eine Genehmigung haben. Doch eine wirkliche Vertretung im Politischen sinne fehlt , und das könnte man mit der DSU Ändern . Das ist meine persönliche Sicht der Dinge . Bis dann, Lutz

Doch eine wirkliche Vertretung im Politischen sinne fehlt , und das könnte man mit der DSU Ändern . Lutz, mal eine Frage: Wenn du in die Zukunft schauen könntest, wo siehst du die DSU in 5 Jahren, bezogen auf das Zitat???

Kommt drauf an , Wenn die Mitgliederzahl stimmt und Kontakte von seiten des Vorstandes Geknüpft werden ( was ich für das wichtigstes halte ) sehe ich sie in einer Lage die das Zusammenarbeiten mit Archäologen und Behörden erleichtert und verhindert das ALLE Sondengänger in eine kriminelle Ecke gedrängt werden ! Darin sehe ich die Hauptgefahr, ich habe es hier noch leicht eine Genehmigung zubekommen , aber ich weis auch um die Situation in anderen Bundesländern . Was da teilweise verlangt wird ist schon für einen Hobbyisten schwer zu leisten. Sollte einer noch das Pesch haben im Schichtdienst zu arbeiten und das auch am Wochenende ist es fast unmöglich noch eine Genehmigung. zu bekommen. Diese Hürden sind mit Absicht so hoch gelegt das sie die Meisten schon ganz zu Anfang Abschrecken. Auch sind Bemühungen im Gange schon den Besitz einer Sonde unter strafe zu Stellen sollte das geschehen können wir uns alle ein Neues Hobby suchen oder auswandern , ich habe nur noch 9 Jahre bis zur Rente jetzt rate mal was ich machen würde (grins) Bis dann, Lutz

Es gibt mehr als 20.000 Sondengänger in DEUTSCHLAND (Tendenz steigend) und Europaweit sind es mehr als 100.000... Wenn es wirklich eine Annäherung zwischen Archäologie/ Politik und Sondengängern geben sollte, wird dies, wie es in unserem Staat Sitte ist, nur über eine "Qualifikation" gesteuert werden können.. wie z.B. beim Angelschein usw. Und selbst das wird dann nicht ausreichen um mit der Sonde einfach los zu ziehen. Ich habe es doch selbst erlebt, was für ein Theater in Form von Qualifizierungskursen gemacht werden muss nur um eine Genehmigung zu bekommen. Ich bin seit Januar zum Amt und zu den Kursen gerannt und kann mich trotzdem nicht so bewegen wie ich möchte... kann mir zwar ein Gebiet aussuchen, aber eben immer nur eins und das nach reichlicher Überprüfung durch den Landesdenkmalschutz. Dazu kommt... Minimum alle 6 Monate mal bei der Stadt-Archäologin vorstellig werden und die Funde und Fundberichte vorzeigen. Das ist die rechtlich korrekte Realität hier in Nds. Ob das noch Spaß macht ist fraglich! Es sollte sich jeder, der mit einer Sonde unterwegs ist, mal die Frage stellen warum die Ämter es für nötig halten solch ein Procedere den Sondengängern aufzuerlegen? Wer glaubt das die Archäologie mit mehr als 20.000 Sondengängern zusammenarbeiten möchte ... den Satz kann jeder für sich selbst beenden... Was da die DSU zu Leisten vermag bin ich gespannt! Gruß, RR

Mir ist die DSU noch suspekt, das wir Sondler eine Interessenvertretung brauchen steht ausser Frage.Für dieses Hobby sollte eine gewisse Grundqualifikation vorhanden sein! Nicht jeder der einen Detektor halten kann sollte damit auch losgelassen werden. Gab ja in jüngster Zeit wieder Beispiele, Kulturgüter gehören in die Hände von Fachleuten und der Allgemeinheit. Münzen und "Schrott" sollte man nach Prüfung behalten dürfen.Ich möchte jedenfalls mit meinen Kindern ins Museum gehen und ihnen dort die Vergangenheit der Vorfahren zeigen können. Leute die Ihre privaten Vitrinen und Konten mit Kulturgütern füllen mag ich nicht besonders. Meine Meinung !

Ich möchte jedenfalls mit meinen Kindern ins Museum gehen und ihnen dort die Vergangenheit der Vorfahren zeigen können. Und nicht wegen Fundunterschlagung Besuch von meinen Kindern im Knast bekommen... Leute die Ihre privaten Vitrinen und Konten mit Kulturgütern füllen mag ich nicht besonders. Das Statement gefällt mir ! Gruß,RR

Danke ...

Hi Wenn RR schreibt" Genehmigung besorgen anstatt Anwalt", frage ich mich wie das gehen soll. Ich habe jetzt schon 2 mal versucht in Rheinland-Pfalz eine Genehmigung zu bekommen. Aus Mangel an Zeit und Personal möchten die in Trier das aber nicht. Ich kann frühestens Ende 2017 nochmal versuchen eine Genehmigung zu bekommen. Das es schwarze Schafe gibt die versuchen Dinge zu verkaufen anstatt begutachten zu lassen gibt es immer mal wieder. Aber uns generell über einen Kamm zu scheren finde ich absolut nicht in Ordnung. Es gibt Millionen von Autofahrern in Deutschland, die sich korrekt verhalten und nur weil z.B. einige wegen Trunkenheit den Führerschein verlieren sind wir doch nicht alle Alkoholiker. Ich möchte mein Hobby gewissenhaft ausführen und werde trotzdem so Reglementiert das dies fast unmöglich ist, und wenn man es trotzdem tut, sich wie ein Verbrecher fühlt. Wer sein Hobby liebt dem liegt auch etwas daran Regeln wie z.B. das Schatzregal einzuhalten. Tage zum Begutachten der Funde im Rahmen eines " Tag der offenen Tür für Sondler " einzuführen, müsste ebenfalls für unsere zuständigen Denkmalschutzbehörden möglich sein. Hier könnte man einiges an Misstrauen abbauen und die Zusammenarbeit fördern Gruß Phyrrhos

Ich habe jetzt schon 2 mal versucht in Rheinland-Pfalz eine Genehmigung zu bekommen. Aus Mangel an Zeit und Personal möchten die in Trier das aber nicht. Das ist natürlich noch schlechter als bei uns, wobei in Bremen gibt es auch keine. Das es schwarze Schafe gibt die versuchen Dinge zu verkaufen anstatt begutachten zu lassen gibt es immer mal wieder. Zitat: Allein in Deutschland offerieren Verkäufer im Auktionshaus Ebay täglich etwa zwei Millionen legale und illegale Waren. Auch archäologische Zeugnisse werden hier verhökert. Selbst ernannte Schatzsucher offerieren die Funde, die sie mit ihren Metallsonden gemacht haben: keltische Fibeln, bronzezeitlichen Halsschmuck, Schildbuckel, römische Münzen usw./... ...leider kann da von "immer wieder mal" keine Rede sein. Und das wird auch immer so bleiben da es für alles einen Markt gibt. Wer sein Hobby liebt dem liegt auch etwas daran Regeln wie z.B. das Schatzregal einzuhalten. Schön geschrieben... würden sich sicherlich viele Menschen aus unserem Bereich wünschen. Leider spricht die Liste mit sehr bekannten Raubgrabungen eine andere Sprache... und so wird auch das Misstrauen weiter geschürt und nicht abgebaut. RR



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