Zwei Kanonenkugeln ? - Metalldetektor BodenfundeHabe letztes Jahr diese beiden Kanonenkugeln hmm (wenn es welche sind) gefunden und mir Restauriert. Bin bis jetzt noch nicht weiter gekommen mit der Recherche. Hatte sie mal in einem anderen Forum eingestellt und da kam leider keine richtige Antwort. Dann hatte ich versucht über den Betreiber der Seite http://kanonen-kugeln.de/ mehr darüber herauszufinden aber dies ist mit der Sendung der Dateianhänge immer wieder fehlgeschlagen. Vllt findet sich hier jemanden der mir weiter helfen kann. hail Kugel mit Loch auf Bild eins ist 616 Gramm schwer Kugel ohne Loch auf Bild zwei ist 534 Gramm schwer Danke im voraus.Kanonenkugeln könnte sein. Bin aber eher der Meinung das diese Kugeln zu einem Außengeländer gehörten. Die Löcher machen sonst nicht wirklich Sinn. Würden Kartätschen so groß gegossen??... Die Löcher machen sonst nicht wirklich Sinn. Warum machen die Löcher keinen Sinn? kanonen-kugeln.de/ schon einmal da nachgeschaut? Ja habe ich. Hatte auch schon Kontakt aber Probleme mit senden der Dateianhänge, da dies über eine andere Adresse lief. @Magirus, Sprengkugeln waren hohl und wurden mit Schwarzpulver gefühlt, danach mit einem Holzstopfen und einer Lunte versehen. Das Loch könnte ich noch Ausschaben, wollte es aber vermeiden. weiß allerdings nicht wie weit das möglich ist. Ich kenne mich bei diesen Teilen auch nicht so aus, aber ich habe mich mal ein wenig eingelesen. Es gibt 1 und 1 1/2 Pfünder mit einem Gewicht von 480 Gramm bis 660 Gramm. Eine klare Differenzierung zwischen 1 und 1 1/2 Pfündern habe ich nicht gefunden, denke jedoch, dass deine beiden Kugeln 1 Pfünder sind. Mehr dazu muss dir ein Fachmann auf dem Gebiet sagen. Wie Tief ist den das Loch ? Ein Loch in einer Kanonenkugel macht durch aus Sinn (grins) Ich hatte mal eine Musketenkugel (Meine erste überhaupt) gefunden in der auch ein Loch drinne war. (Habe zuerst gar nicht an eine Musketenkugel gedacht, was soll die auch mitten im Wald mit einem Loch darin?) Das zuerst Seltsame an der Bleikugel mit Loch war: - Was macht da ein Gewindeabdruck ähnlich dem einer Holzschraube in dem Loch? - Was hat man mit einer Bleikugel gemacht wo in einem Loch noch ein Gewinde zu erkennen ist? Ich war mal Sportschütze und unter anderem habe ich auch Vorderlader geschossen ... hätte es also sofort wissen können was das für eine Bleikugel ist und warum da ein Loch mit Gewinde drin ist ... (Jemand ne Idee dazu?) .... die Lösung ist einfach ! Bei einem Vorderlader gibt es einhundert Gründe warum der nicht losfeuert. bei einem Hinterlader nimmt man einfach die Patrone aus der Waffe und "legt" eine neue ein und es geht weiter. Aber wie macht man das bei einem Vorderlader dessen Lauf nur auf einer Seite eine Öffnung hat wo die Kugel durchpasst? Jeder Vorderlader hatte einen Ladestock mit dem man das Geschoss im Lauf bis auf das Schießpulver gestopft hat. Dazu hatte der Ladestock auf einer Seite ein der Geschossform angepasste Metallhülse zum "Setzen" des Geschosses auf der anderen Seite gab es eine Hülse die seitlich durchgehend geschlitzt war und auf dem Endstück eine Bohrung mit einem "feinem" Gewinde. Der Schlitz durch den Ladestock diente zum durchstecken von Leinentücher zum Reinigen des Laufes nach dem Schießen. in das Ende mit dem Gewinde konnte man als Zubehör eine runde Bürste aus Draht einschrauben auch zum Reinigen des Laufinneren insbesondere von hartnäckigen Verschmutzungen und Bleiabrieb. Und nun zum Loch im Geschoss :-) Der "Blindgänger" verstopft nun den Lauf und irgendwie muß das Geschoss raus . Nun gab es als Zubehör auch einen Bohrer der in das Gewinde am Ladestock eingeschraubt wurde . Damit wurde das Geschoss im Lauf angebohrt oder durchbohrt je nach fleiß des Schützen. Dann wurde der Bohrer durch eine "doppelseitige" Schraube (eine Seite mit dem Feingewinde für den Ladestock und auf der anderen Seite als "Holzgewinde")(auch als Zubehör) ersetzt so das das grobe "Holzgewinde" mit dem Ladestock in das Geschoss geschraubt werden konnte . Jetzt konnte man mit dem Ladestock das Geschoss "Ziehen" , die Waffe reinigen und neu Laden. Zurück blieb eine Bleikugel mit Loch und Gewinde. Ich könnte mir vorstellen , das man das mit einer Kanone nicht anders gemacht hat nur das man die Kugel zuvor auf Grund seiner Härte noch mit entsprechendem Werkzeug abgeflacht hat damit der Bohrer nicht verläuft beim einbohren des Loches Wenn das Loch in der Kanonenkugel nicht sehr tief ist könnte es sich auch um einen abgebrochenen Entladeveruch handeln wobei man zwischendurch noch einmal versucht hat die Kanone abzufeuern was dann gelungen ist. Das loch ist 15 mm Tief und hat einen Durchmesser von 5 mm, habe es aber noch nicht komplett frei gemacht und gereinigt. Könnte aber hinkommen mit dem was de sagst. :thumbsup: Weiter Forschen. Hallo Aries, meine gefundene Kugel hat Ähnlichkeiten mit deiner, das Loch ist ebenfalls nur ca. 1cm tief. ich kenne mich ja nicht aus in der damaligen Kriegskunst ... aber in entsprechenden Filmen sieht mensch auch immer wieder zwei Kugeln aus der Kanone kommend, die mit einer Kette verbunden sind und dann "mehr" umreisen. Wobei wenn die Kettenbefestigung nur jeweis 1cm tief in der Kugel drin und dann entsprechende Schuß- und Aufprallkräfte .... Diesen Beitrag im Sondengänger und Detektor-Forum weiterlesen: Zwei Kanonenkugeln ? |
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