Schwere Funde - Metalldetektoren

hi Leute, der gestrige Sondel-Tag war nicht nur von der zurück gelegten Strecke anstrengend, sondern auch vom Fund schleppen. Nach dem Hufeisen kam der Reichspfennig und dann der schwere Spaltkeil welcher sich im Rucksack ganz (un) schön bemerkbar machte. Das sind jetzt nicht die Top-Funde, aber ich war draußen in der Natur und der frischen Luft. Die kleinen Kugeln im Bild detektierte der Deus im GM-Power Programm in ca. 18-20 cm Tiefe. Zuerst dachte ich das der Pin-Pointer nicht richtig funktioniert, aber es lag an der Größe der Kugeln (4 mm). Dauerte eine Weile bis ich die in der Hand hatte. Dennoch war es ein schöner Ausflug bei klasse Wetter. this Zumindest die Botanik wieder etwas entmüllt. lol Goldige Grüße modo

Das Hufeisen ist Interresant ! Das dürfte schon Älter sein ! Tippe mal auf das 17Jhr . Eventuell weis Robin mehr . Bis dann, Lutz

Das dürfte schon Älter sein ! das hört sich ja schon einmal gut an. Da lohnt sich das reinigen. :thumbsup: Goldige Grüße modo

Also habe extra noch mal Literatur geschaut . Das Lehrbuch des Hufbeschlags sagt dazu ( eindeutig ) : Spätmittelalterliches Hufeisen Zitiere : Im späten Mittelalter wurde in Deutschland eine Hufeisenform (Eindeutig diese Form ohne Zweifel)benutzt die im Ganzen eine breite Tragfläche aufwies. Griffe, Stollen und Beistollen waren damals bereits bekannt .... Diese Grundform des alten deutschen Hufeisens im späten Mittelalter - Breiter Zehenteil, von außen nach innen abfallende Tragfläche, schmale Schenkelenden mit Stollen und Griff am Zehenteil - hat sich bist ins 18.Jahrhundert erhalten. ( Die Zehe nutzt sich immer zuerst ab das heißt wenn da ein Griff (Stollen im Zehenbereich) gewesen sein sollte ist der abgenutzt ;-) ) Denke also auch in die Richtung Ende 17. Jarhundert

Denke also auch in die Richtung Ende 17. Jarhundert und ich dachte zwar, super ein Hufeisen das bringt Glück, aber das es doch schon so alt ist. Vielen Dank für die Ausführung. :thumbsup: Nun muss ich es nur noch ordentlich reinigen. Goldige Grüße modo

Zum Hufeisen! Bei diesem Hufeisen könnte es sich um ein altdeutsches Hufeisen/Falzeisen, oder auch „Schwedeneisen“ genannt, handeln. Diese waren vom 13. bis 17. Jahrhundert gebräuchlich. Charakteristisch sind der breite Zehenteil mit breiten Schenkelenden sowie der Griff neben dem Stollen. Die Bezeichnung „Schwedeneisen“ leitet sich vom 30-jährigen Krieg her, doch geht man mittlerweile davon aus, dass diese Eisen nicht nur von den Schweden benutzt wurden. (soweit die Literatur) Mit galoppierendem Gruß, RR



Diesen Beitrag im Sondengänger und Detektor-Forum weiterlesen: Schwere Funde

Weitere Themen:
Münzfunde RR
Knöpfe RR
Wie geht Ihr mit eurem Hobby dem Sondeln um ?
1.Sondeltag 2017
Ein "Sonntags-Axtkopf"
Parkhaus auf ehemalige Römische Siedlung
Sondeln am Langeooger Strand
4 Stunden Wald
Dachbodenfund
Das Zwangsenteignungsgesetz aus dem Mittelalter

Impressum   Forum   Metalldetektorportal