Reinigung mit Glasfaserradierer - Metalldetektor Bodenfunde

Ahoi Sondelkollegen! Ich habe mir zwei Glasfaserradierer zum reinigen von kleineren Metallteilen gekauft. Die Glasfaserminen haben einen Durchmesser von 2mm und 4mm. Gedacht sind sie Zum Reinigen, Entrosten, Polieren und Schleifen von kleinsten Oberflächen. Ich zeige anhand einer alten Münze den Reinigungsvorgang. Achtung: Bei Silbermünzen kann es bei einer zu dünnen Oberfläche zu Beschädigungen kommen! Die Vorgehensweise ist recht einfach. Mine herausdrehen und dann mit leichtem Druck über die Münze oder Knopf oder Fragment reiben. Es ist erstaunlich wie schnell man einen Erfolg sieht. Noch erstaunlicher ist der Abrieb, der von der Münze abgetragen wird. Nach und nach erscheinen erhaltene Konturen auf der Münze. Mit viel Gefühl kann man sogar leicht erkennbare Konturen herausarbeiten. Wichtig ist mit wenig Druck zu reinigen, da sich auch die Mine sonst zu schnell abnutzt. Insgesamt gesehen ein recht nützliches "Werkzeug" zum reinigen von Kleinteilen. "Natürlich geht nichts über eine schöne Patina!" Mit reinigenden Grüßen, RR

Perfekt beschrieben edler Ritter, im Normalfall genügt der 4mm-Radierer, der kommt auch in alle Ecken durch die einzelnen Fasern. Ich hab aber auch beide, der 2mm ist halt unterm Bino exakter zu führen.

Hallo Ich finde Mir gefällt Bild 1 am besten Da ist noch eine Patina zu erkennen http://www.sondengaengerforum.de/attachment/7290-3m%C3%BCnze-jpg/ Aber die geschmecker sind ja unterschiedlich und das ist auch gut so

Karsten, ich hab mir jetzt auch Mal 2mm und 4mm bestellt. Bin gespannt. Deine Beschreibung hat mich überzeugt vain

Hallo Ich finde Mir gefällt Bild 1 am besten Da ist noch eine Patina zu erkennen Ja Rocky, hast nicht Unrecht - mit der Glasfaser verschwindet auch die Patina, man muß sich halt entscheiden was man möchte. Ich denke, der Ritter wollte nur mal ein Beispiel geben von Vorher-Nachher.

Karsten, ich hab mir jetzt auch Mal 2mm und 4mm bestellt. Bin gespannt. Deine Beschreibung hat mich überzeugt vain Aber vergesst nicht beim arbeiten mit den Stiften das Staubsaugerrohr nebendran zu legen, damit ist nicht zu spaßen, sonst saugt ihr die winzigen Glaspartikel ein :cursing:

Muss das Thema noch mal aufgreifen. Hab jetzt mal zwei Münzen gereinigt. Hat mir einiges an Stunden Zeit geraubt aber ich bin zufrieden (Bilder folgen) Ich arbeite nur mit Handschuhen. Was mir auffällt ist, dass ich nach der Arbeit mit den Stiften unheimlich Kopfweh kriege. Dazu kommt ein rauher Hals. Staubsauer wäre mir zu nervig, deshalb lege ich ein feuchtes Tuch unter den zu reinigenden Gegenstand. Sollte man eher mit Mundschutz arbeiten ? Ich hatte vorher auch keine Handschuhe an, das hab ich bereut. Ständiges "Gicksen" an den Fingern. Karsten, hast du was ähnliches festgestellt ? Arbeitest du mit Mundschutz ? Gruß Micha

Da die Glasfasern sehr dünn sind ist ein Mundschutz besser.

Ich arbeite schon sehr lange mit den Glasfaserstiften. Bei Münzen wo ich fast alles erkennen kann was ich will (Jahreszahl, woher) gehe ich nicht mit dem Stift ran aber bei denen die kurz vor der Leiche stehen, kann man einiges herausholen, da wiederum ist Geduld und Gefühl gefragt. Handschuhe und Mundschutz trage ich nicht. Bevor ich den Stift ansetze, tupfe ich mit einen leicht feuchten Lappen die zu bearbeitende Seite der Münze ab und schon ist die feine Staubentwicklung drastisch reduziert. Die feinen Partikel die auf der leicht feuchten Münze haften bleiben können mit dem feuchten Tuch abgetupft werden oder mit einem Pinsel abpinseln.



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