Blei.....Leder..... und weiter? - Metalldetektor BodenfundeHalo ich habe vor einem Monat dieses Ding ausgebuddelt. Ich habe keine Ahnung und würde mir wünschen wenn ihr ein wenig mit rätselt! Es ist aus Blei und den „Griff-Knubbel“ Befindet sich noch immer ein Lederrest. Erinnert mich irgendwie an einen Deckelgriff oder einen Gefäßgriff. Urne?Nochmal für die Größe.... Sieht mir nach einer aufgepilzten Kartäschen-Kugel aus. Zumindest was in der Richtung. Ich habe auch schon öfter Jagdmunition gefunden die so harte Radien geworfen hat, nachdem sie aufgeschlagen war. EDIT: Gerade gelesen, dass da Leder mit bei is... Da kann ich auch nix zu sagen. ?( EDIT: Gerade gelesen, dass da Leder mit bei is... Da kann ich auch nix zu sagen. ?( Da kann ich helfen ( hoffe ich ) Ich habe mal irgendwo gelesen das Leder auch gerne als Dem material für die Kugel ( bei Vorderlader ) verwendet worden ist. Meist waren das kleine Leder Läppchen die kreisrund waren. Oft wurde auch Stoff , Papier oder ähnliches verwendet. Ein Fall ist mir Persönlich bekannt da hatte sich das Dem material nach verlassen des Laufes um die Kugel gelegt und war zusammen mit der ins Ziel eingedrungen. Hier könnten sie zusammen aufgeschlagen sein. Bis dann, Lutz Auf dem ersten Anblick dachte ich an die Jagd. Habe mal Gegoogelt und auch was gefunden. Die Funktionsweise gab es beim Schieße mit Großen Kaliber. ein Auszug, ...oder Leder auf die Laufmündung gelegt und dann hineingestoßen. Das weiche Pflaster preßt sich in die Züge und versetzt die quasi eingepackte Kugel beim Schuß in die gewünschte. Rotation. Bei modernen Waffen existiert dies Problem nicht mehr, wie wir später noch sehen werden. Da hier die Geschosse von hinten ... Hier für Waffeninteressenten zum Komplett nachlesen, wird als PDF heruntergeladen. https://www.sg-winterbach.de/admidio/adm_program/modules/downloads/get_file.php?file_id=7 Das Schusspflaster hatte eigentlich nur zwei Aufgaben. Zum esten das Geschoss gegen den Lauf abzudichten. (Bei Revolvern auch um das "Durchschlagen" in die nebenan liegende "Pulverkammer" zu verhindern da Blei unter Umständen nicht richtig abdichtet. Dabei mußte das nicht mal durch einen Funken passieren weil Schwarzpulver auch Druckentzündlich ist) Zum Zweiten hat Blei auch die ungewünschte Eigenschaft zu "schmieren" und dabei Material (Blei) aufzureiben , dabei in moderneren Waffen mit Zügen und Feldern diese zu zu schmieren . Wenn das Passiert wird zuerst die Zielgenauigkeit beeinträchtigt und wenn dann nicht reagiert wurde konnte das bis zum bersten des Laufes führen da dann ein nachfolgendes Geschoss im Lauf stecken bleiben konnte . Deshalb ist man auf Mantelgeschosse gekommen wobei die verwendeten Materialien wie Kupfer, Tomback usw. schlechtere Schmiereigenschaften hat bei etwa gleich guter Gleiteigenschaft.Daher wird in heutigen Waffen mit moderner Munition kein Schusspflaster mehr benötigt . Bei heutigen Vorderladern wird auch heute noch ein Schusspflaster verwendet ... wenn nicht sind es zumeist keine Rundkugeln die verschossen werden sondern "längliche" Geschosse mit flachem Boden und "Fettrillen" Auch wird zum entgegenwirken des Schmieren vom Blei Antimon hinzulegiert, damit wird das Blei härter und weniger schmierfähig. Diesen Beitrag im Sondengänger und Detektor-Forum weiterlesen: Blei.....Leder..... und weiter? |
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