Münzhortfund??? - Sondeln

Liebe Mitglieder, aufgrund Lars seines Berichts -->Münzenhortfund sah ich,das wir gar kein Unterforum für Münzhortfunde haben. Habe ich jetzt erstellt! Gut,in Lars seinem Fall braucht man nicht darüber nachzudenken,ob Hortfund oder nicht. Aber ab wann spricht man von einem Münzhortfund??? Ist das von den Archi's festgelegt,oder wie ?( Ich weiß es nicht fie Bitte helft mir da mal auf die Sprünge und belegt das bitte auch ! lachende-smilies-0101.gif

Ich bin mir nicht ganz sicher , meine aber mal gehört zuhaben das die Britten ab 3 Münzen von einem Hortfund sprechen. Von den Deutschen Kollegen weis ich leider gar nicht wie das dort gehandhabt wird. Bis dann, Lutz

Rein vom Begriff her ist doch die Definition klar: Es handelt sich um Objekte, die in der Absicht sie zu horten, also aufzubewahren, vergraben/versteckt wurden. Es kann sich also sogar beim gezielten Verstecken einer einzelnen wertvollen Münze um einen Hort handeln. Eingespielt hat sich in der Sondlerwelt der Begriff Hort, wenn sich ab 3 Münzen in einem Loch befinden. Für mich immer noch zweifelhaft, ob die nicht einfach zusammen verloren wurden....dann ist es kein Hort-, sondern Verlustfund. Im Falle von Lars war es wohl eindeutig ein Hort !

Laut Wikipedia ist die Definition eines Hortes folgende: Depotfund (auch Hort-, Opfer-, Versteck- oder Verwahrfund) ist die Bezeichnung einer archäologischen Befundgattung. Depots sind einzelne oder mehrere, stets gleichzeitig niedergelegte, vergrabene oder versenkte Objekte, die weder als Grabbeigaben (siehe auch Grabdepot) noch als Siedlungsreste zu werten sind. Inzwischen hat sich durchgesetzt, dass auch ein einzelner Gegenstand niedergelegt bzw. vergraben oder versenkt, als Depot anzusprechen ist. Es gibt Ein- und Mehrstückdepots. In der Mittelalter- und Neuzeitarchäologie werden in Häusern verborgene Gegenstände als Depotfunde bezeichnet, weil ihre Einlagerung überwiegend intentionell und zu einem klar definierten Zeitpunkt erfolgte. Verlorene Objekte sind hingegen keine Depots, da sie nicht absichtlich „niedergelegt“ bzw. vergraben oder versenkt worden sind. Im Falle von Lars war es wohl eindeutig ein Hort ! Genau genommen ist das demnach nicht richtig! ... wobei sich die Funde auf ungefähr 8qm verteilten ...

Ist korrekt, Hugo....mir waren die 8qm entfallen. Bei der Fülle an Münzen kann man trotzdem spekulieren dass sie sich in einem Beutel/Gefäß befanden, welches später durch äußere Einflüsse beschädigt wurde und sich die Fundmasse verteilte.



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