Projektil 13 x 60 mm gefunden - wer kann Infos darüber geben? - MetalldetektorenHallo Sondelfreunde, wer kann mir etwas sachdienliches zu meinem heutigen Fund sagen? Der hier im Forum gepostete Identifizierungskatalog hilft mir leider nicht weiter. Es ist ein fast unbeschädigtes Projektil und hat folgende Abmessungen: Länge 59,6 mm Breite 13,0 mm (Mitte) Breite 10,0 mm (Boden) Gewicht 40,4 Gramm 8 Züge erkennbar keine Farbmarkierungen zu erkennen keine Schriftzüge zu erkennen Am Boden des Projektils zeigt sich neben einer bleifarbenen Fläche auch eine weiß-gelbe Verkrustung, evtl. Phosphor-Reste eines Leuchtspur-Zapfens??? Im näheren Umfeld zum Fundort waren keine weiteren Projektile oder in Verbindung zu bringende Dinge gefunden worden. Vorsorglich liegt das Projektil in einem Wasserschälchen außerhalb der Wohnräume. Bitte Info, wenn jemand mit Sicherheit sagen kann, was ich da gefunden habe.Damit solltest du besser aufpassen, das ist das Projektil einer BMG (Kaliber .50) aus USA, Zweiter Weltkrieg. Manche haben eine Farbmarkierung an der Spitze, die auf bestimmte Eigenschaften wie "explosiv" hinweisen. Manche dieser Markierungen sind schon nicht mehr zu erkennen. Das solltest du lieber vorsichtig zur Polizei bringen. Sowas zu besitzen ist soweit ich weiß illegal. lg edit: paar Bilder... https://www.wehrtechnikmuseum.de/Noch_Fragen_/Farbe_Cal_50/Spitzenfarben.JPG https://www.wehrtechnikmuseum.de/Noch_Fragen_/Farbe_Cal_50/Schnitte1.JPG Quelle: https://www.wehrtechnikmuseum.de/Noch_Fragen_/Farbe_Cal_50/farbe_cal_50.html Danke für die Links. Hmmm, sind die 2 Kerben/Rillen evtl. auch schon Aufschluss genug, um sagen zu können, dass das tatsächlich ein Brandgeschoss ist? Zumindest zeigen nur die Brandgeschosse in den Skizzen solche 2 Kerben/Rillen. Wenn du unbedingt eines mitnehmen willst,dann nimm eines mit schwarzer Spitze die ist ungefährlich.Nein die Rillen sind immer gleich. Nein, die Rillen sind nicht immer gleich ! Siehe Link`s. Ist ein Brandgeschoss, das man nicht zu hause haben sollte ! Da ist doch eine Rote Markierung zu erkennen Uiuiuiui....ich hatte eigentlich gehofft, nie auf solchen Dreck aus dem 2. WK zu treffen. Das Zeug ist gebaut worden, um zu töten und kann das nach so langer Zeit leider immer noch. Anderes Militaria würde ich sicher gerne finden, aber nicht sowas.....es lag übrigens nur rund 3 Meter von einer gekennzeichneten Haupt-Gasleitung entfernt im Boden. Ich habe das Teil aktuell außerhalb des Hauses gelagert und werde es dann wohl besser direkt meiner Ex-Frau schicken laughing-emoji.gif Oh Mann, gerade erst mit dem Sondeln angefangen und schon was gefunden, was Ordnungsamt, Polizei und/oder KMRD auf den Plan ruft....kann ich so gut wie Fußpilz gebrauchen.... dash Da ist doch eine Rote Markierung zu erkennen Das kann auf dem Foto täuschen und Dreck sein oder sonstwas....ich schaue bei Tageslicht noch einmal genau nach, ob was zu erkennen ist. Aber wenn man sich die Bilder vom Link hier - https://www.wehrtechnikmuseum.de/Noch_Fragen_/Farbe_Cal_50/farbe_cal_50.html - ansieht, dann erkennt man, dass nur 2 Arten diese 2 Rillen hatten und das sind beides Brandgeschosse. Das mit den Rillen ist so nicht ganz richtig,wir haben schon öfters welche mit schwarzer Spitze und 2 Rillen gefunden.Wieso ,Weshalb ,Warum ,kann ich nicht sagen. Vielleicht kann mir das jemand erklären. Danke für die Rückmeldungen. Ich habe eben bei Sonnenschein und mit Vergrößerungsglas noch einmal genau nachgesehen und kann leider keinerlei Farbreste oder Schatten von ehemaligen Farbresten erkennen. Demnach könnte es also auch ein ganz normales Geschoss mit Weichkern sein (Typ "Ball"). Mich machen aber weiterhin die 2 Quer-Rillen stutzig. Laut der Übersicht im Link oben sollen das nur die Brandgeschosse gehabt haben. Möglich ist aber sicher auch hier alles. Allerdings sind mir das zu viele "Vielleichts" und das Risiko, evtl. etwas gefährliches ins Haus geholt zu haben überwiegt (bildlich gesagt, es liegt draußen geschützt im Garten), deshalb kommt das Ding wieder weg. Ja weg damit.Mit Munition ist nicht zu spaßen.Am besten alles was wie Munition aussieht liegen lassen.( ggf.räumen lassen) Nur am Rande noch zu dem Fund: In unmittelbarer Nähe zum Fundort des US-Geschosses habe ich deutsche Patronenhülsen und einen Ring gefunden. Da ich gleich 4 Patronenhülsen in geringem Umkreis bergen konnte, denke ich mir, dass hier 1945 ein Gefecht stattfand und US-Streitkräfte eine deutsche Stellung angegriffen haben, während die Deutschen das Feuer erwidert haben. Die Lage spricht dafür, es ist eine kleine Anhöhe mit gutem Rundumblick und es ist gesichert, dass US-Militär Anfang 1945 hier entlang gekommen ist. Der Ring lag dazwischen. Scheint Messing zu sein und man kann noch gut 2 Zierrillen erkennen. Die Größe spricht für eine Männerhand. Vielleicht gehörte sie ja einem deutschen Soldaten, der ihn beim Gefecht verloren hat und vielleicht auch sein Leben.... Die Patronenhülsen wurden laut Stempelprägung 1938 gefertigt. Hersteller (P181) ist demnach Hugo Schneider AG, Lampenfabrik in Leipzig. Durchmesser der Hülsenböden ca. 12,3 mm. Da muss ich noch recherchieren, in welcher Waffe die verwendet worden sein könnten. Wirklich interessant solche Funde, die sehr wahrscheinlich im Kontext stehen und mir gerade ihre Geschichte erzählen. Ich werde das Gebiet noch weiter "besondeln". Welchen Durchmesser hat der Hülsenhals ? Welchen Durchmesser hat der Hülsenhals ? Leider ist bei allen 4 der obere Teil der Hülse von der Korrosion weggefressen worden. Dann wird es schwierig mit dem Kaliber.Ist aber wahrscheinlich 7.92x57 (8x57 is) https://de.wikipedia.org/wiki/7,92_%C3%97_57_mm#cite_note-Nr.1-1 Diesen Beitrag im Sondengänger und Detektor-Forum weiterlesen: Projektil 13 x 60 mm gefunden - wer kann Infos darüber geben? |
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