Raubgräber zerstören einmalige Fundstätte / Artikel heute so in der "Rhein - Hunsrückzeitung" erschienen - Sondeln

Halte mich hier wieder ausdrücklich neutral ! (Aber alle Sondengänger sind mal wieder Raubgräber) ______________________________________________________________________________________________________________________________________ Raubgräber zerstören einmalige Fundstätte Geschichte Im Stadtwald von St.Goar plündern Unbekannte altes Hügelgrab - Zweiter Fall in der Region innerhalb kurzer Zeit Ich hoffe es ist einigermaßen lesbar. Wer Tipps geben kann darf sich gerne an oben genannte Nr. wenden ?(

Das wird leider nicht das letzte Grab sein, das irgendwelche Idioten plündern werden. Die haben mit uns Sondengängern nichts zu tun, das sind einfach nur raffgierige Gestalten denen alles egal ist - Hauptsache sie können irgendwelche Grabbeigaben zu Kohle machen. Ist nur schade daß wegen solchen Typen unser Hobby in Verruf gebracht wird und letztendlich alle Sondler über einen Kamm geschert werden...

Kurze Frage zum Thema .......... Was hatten die nur für ne geile Sonden ... 2m tiefe Löcher ..... war bestimmt ne Sonde vom ALDI die 2,5m tief geht

Robin, vielen Dank für deinen Bericht. grinsende-smilies-0023.gif Ja die schwarzen Schafe unter uns,aber die gibt es ja bekanntlich auch in der Politik. Für die Presse wieder ein gefundenes Fressen skuril_0025.gif Ich denke mal das zuständige Amt in Koblenz hat in der Vergangenheit bewiesen wie sie mit Sondengänger umgehen und die Zusammenarbeit gefördert haben. Dieser Fall hat nichts mit Sondengänger zu tun,sondern mehr mit profitgierigen Plünderern und die zuständige Behörde wird deswegen keine Gesetzte für die Sondengänger ändern. Hoffe das die Verantwortlichen gefaßt werden und ihre gerechte Strafe bekommen. Ich spreche da jetzt nur für mich!

Dieser ganze Bericht widerspiegelt das archäologische Bla,bla,bla. In 100 Jahren mit neuen Methoden erforschen. In 100 Jahren gibt es keine Archäologie mehr, da hat man mit der Gegenwart ausreichend zu tun. "einmalige Fundstätte", ist klar die Archis lassen eine einmalige Fundstätte unberührt. =O Leute, nicht dass ich es gut heiße ein Hügelgrab zu plündern aber lassen wir doch mal die Kirche im Dorf. Angeblich handelt es sich hier um "Denkmale", nur wie kann etwas ein "denk mal" sein wenn kein Ottonormalbürger es als solches erkennen kann. Wenn überhaupt sind diese archäologische Depots. "Der Archäologe weist darauf hin, dass jeder der im Wald unterwegs ist auf der Suche nach historischen Funden, dafür eine Genehmigung benötigt". Historische Funde sind in keinem DschG erwähnt, geschützt sind Denkmale. Und am besten finde ich: "der Nachwelt verloren". Das Interesse der Nachwelt dürfte sich wohl im Promillebereich bewegen. Es gibt ein paar hundert Archäologe, paar hundert Heimatforscher und mehrere Tausend Geschichtsinteressierte und dann ist aber auch schon Schluss mit dem Interesse an der Vergangenheit. LG Hartmut

Kurze Frage zum Thema .......... Was hatten die nur für ne geile Sonden ... 2m tiefe Löcher ..... war bestimmt ne Sonde vom ALDI die 2,5m tief geht Das wurde ohne Detektor ausgeführt bzw. wird der erst zum Schluß benötigt. Die Gräber haben je nach Epoche ein bestimmtes Grundmuster. Mit etwas Mathe kannst Du in etwa den Fundpunkt bestimmen, dann Graben ziehen (so triffst Du garantiert ins Schwarze) und dann mit der Sonde abräumen.

Tach zusammen, prima Kommentar von dir Hartmut, du triffst es mal wieder weitgehend den Nagel auf den Kopf. Trotz alldem, blöde Aktion von den Sondlern, solche Spuren zu hinterlassen. Außerdem immer wieder die gleichen Stereotypen wie Grabräuber die plündern...überhaupt nicht gesetzeskonform. Also wieder mal keine realistische Berichterstattung. Saludos Ulises

Dieser Bericht bzw. Vorfall hat mit Sondlern überhaupt nix zu tun ! Wie schon vom Dr.Müller angemerkt hat man hier zielgerichtet eine Raub-Grabung durchgeführt und höchstens in der Tiefe den Detektor verwendet, wenn überhaupt. Die Aufregung über ein solches Vergehen ist das Eine....damit jedoch mit entsprechender Berichterstattung alle Hobbyisten in eine Schublade zu stecken eine ganz Andere. Normalerweise sollte man eine Gegendarstellung in den gleichen Blättern erstellen lassen und sich a.) von dieser Methodik (für mich) echter Krimineller distanzieren und b.) den Archis mal gehörig übers Maul fahren bzgl. Bashing gegenüber der Sondlergemeinschaft....

Das aktuell betroffene Hügelgrab war in keinem Verzeichnis kartiert ... Ach ja?: Hier befand sich mal ein Hügelgrab.

soweit ich weiß ist die Fundstelle gab/gibt es im Net eine genaue Beschreibung wo die Gräber liegen. hier der Link ... http://www.regionalgeschichte.net/mittelrhein/st-goar/kulturdenkmaeler/grabhuegel-grabgaerten.html gruß aus dem Harz

Gleicher link wie vom Doc thinking

Mir ist es immer seltsam woher diese "Plünderer" das wissen her haben wo sich solch Stätten befinden, wenn diese auf keiner Karte verzeichnet sind. Gibt es da irgendwelche "schwarze Schafe" in gewissen behördlichen Bereichen hmm

Hier befand sich mal ein Hügelgrab. So schwer war es nicht.

Ich habe da auch so meine Verdachtsmomente Es gibt Kinder die die durch die Wälder streifen ... das sind die Erwachsenen von morgen..... das ist schon seit hmmmmmmmmmm seit 1000 Jahren so. (Eventuell muß das Behördlich verboten werden (Sind ja im freien Deutschland) weil das ja potenzielle Sondengänger werden könnten (sind)) Selbst wenn die Kinder von heute nicht die Möglichkeiten haben eventuell ein zufällig gefundenes Hügelgrab mit ihren Mitteln zu erreichen weil vielleicht im Urlaub zufällig entdeckt .... Das gefundene vergisst man nicht. (Ich habe mein Hügelgrab nach 30 Jahren auch wiedergefunden ... nein keine Angst ich habe kein Loch rein gemacht und auch nicht darauf oder darum gesondelt !) Im Übrigen war das Grab auch bekannt soweit ich weis und auch in irgendwelchen Wanderkarten verzeichnet. Direkt an der Straße gelegen .... das fällt einem sofort im vorbeifahren auf ... kenne einige solcher Gräber in Sichtweite von Straßen alleine hier bei mir in der Gegend. Ich wohne übrigens hier unmittelbar am größten Hügelgräberfeld der Römer + Kelten (Hunnen waren glaube ich auch dabei) nördlich der Alpen kann quasi hinspucken oder auch vom Schlafzimmerfenster aus sehen. Von diesem Feld gibt es ein Buch in dem sogar die nicht sofort vor Ort zu erkennenden Gräber mit genauer Ortslage und Lageplan verzeichnet sind . Vermutlich gibt es von dem geplünderten Grab auch eine solche Dokumentation .... Muß mal schauen ... Ist ja nicht so weit weg von hier .... Könnte sogar auch in dem Buch verzeichnet sein.

Ja Doc, das sind ja auch Informationen, aber ich meine es im allgemeinen wo solch Stätten geplündert werden, von denen so gut oder eigentlich keiner was weiß um ihre Existenz außer ein paar Leute vllt. Da gebe ich dir recht Newcro, was man und wo man was als Kind findet das weiß man auch im Erwachsenenalter noch.



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